Strompreisvergleich: Wärmepumpen haben hohen Verbrauch

September 25th, 2009

Mit Wärmepumpen kann man Häuser effizient beheizen oder kühlen, bei falscher Anwendung ist ihr Verbrauch jedoch hoch. Eine Wärmepumpe ist ein Mechanismus, der sowohl zum Wärmen als auch zum Kühlen verwendet werden kann. Eine Wärmepumpenheizung nutzt die Verflüssigungswärme, die bei hohem Temperaturniveau anfällt, zum Heizen. Die Pumpe nimmt Umweltenergie (beispielsweise, Wasser, Sonne oder Luft) auf und erhöht die Temperatur durch Antriebsenergie. Umgekehrt wird das Prinzip auch zum Kühlen angewendet.

Es gibt verschiedene Arten von Wärmepumpen, die jeweils verschiedene Wärmequellen und Wärmeträger verwenden: Außenluft – Wärmepumpen, Grundwasser-Wärmepumpen, Erdreich(Sole)-Wärmepumpen, Abwärme-Wärmepumpen , Solarspeicher-Wärmepumpen und Absorber-Wärmepumpen. Die Kosten für eine Wärmepumpe schwanken, je nachdem sie monovalent oder bivalent geführt wird. Bei einer monovalenten Betriebsweise ersparen sich Benutzer einen zweiten Wärmeerzeuger, jedoch sind auch höhere Investitionen in die Nutzbarmachung der Wärmequelle nötig, wie etwa Bohrungen nach Grundwasser oder Erdkollektoren. Bei einer bivalenten Betriebsweise ist die Anschaffung eines weiteren Wärmeerzeugers wie etwa eines Heizkessels, nötig, die tatsächliche Wärmepumpe ist dagegen relativ kostengünstig. Wieviel eine Wärmepumpe schlussendlich kostet, hängt auch vom Strompreis und der Jahresarbeitszahl der Pumpe ab.

Um eine optimale Nutzung einer Wärmepumpe zu garantieren, sollte man Flächenheizungen wie etwa eine Fuβboden- oder Wandheizung einsetzen, da ihre Vorlauftemperaturen niedriger sind als bei Heizkörpern. Ansonsten kann der Verbrauch der Wärmepumpe zu hoch werden. Auβerdem sollte das Haus gut isoliert sein, da sonst die Wirtschaftlichkeit der Heizung abnimmt und der Verbrauch der Wärmepumpe rapide ansteigt. Leistungsverluste bei Wärmepumpen entstehen durch Reibung, Druckverluste, Temperaturgefälle bei der Wärmeübertragung, und Verluste bei der Verdichtung. Je höher die Verluste, desto höher ist auch der Verbrauch.

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