Kostenloser DSL-Geschwindigkeitstest
August 28th, 2009Internet-Breitbandanschlüsse sind heute in Städten und anderen gut erschlossenen Gebieten Standard. Eine solche DSL-Verbindung ist Voraussetzung für die Nutzung vieler Dienste, zum Beispiel Video-Streams, Internet-TV, Internet-Telefonie und vieles mehr. DSL-Anschlüsse mit 1000 oder 2000 kbit/s zählen heute schon zum langsameren Standard. Üblich sind bereits 6000, 16000 oder noch höhere Werte. Immer mehr Anwendungen erfordern auch höhere Durchsatzraten. Viele User wundern sich darüber, dass trotz einer DSL-Leitung Filme ruckelig laufen oder der Download eines größeren Programms länger dauert als erwartet. Hier lohnt sich der Einsatz eines kostenlosen DSL Geschwindigkeitstests. So kann der Nutzer selbst einmal überprüfen, wie schnell seine DSL-Leitung eigentlich ist.
Kostenlose DSL Geschwindigkeitstests werden im Internet heute häufig angeboten. Manchmal stellen Netzbetreiber (z.B. KABELDEUTSCHLAND) sie zur Verfügung. Ebenfalls lassen sich auf Seiten von einschlägigen Computer-Zeitschriften solche Programme downloaden, z. B. Chip oder Computerbild. Die Programme laden nach dem Start unterschiedlich große Dateien herunter und wieder herauf. Am Ende geben sie einen Wert an, mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit geladen wurde.
Im Allgemeinen ist es empfehlenswert, Messungen zu verschiedenen Tageszeiten und an verschiedenen Wochentagen durchzuführen. So können Netzschwankungen ausgeschlossen werden. Insgesamt ist zu beachten, dass die Genauigkeit solcher Programme nicht immer gewährleistet ist. Verschiedene Programme können zur selben Zeit ganz verschiedene Ergebnisse liefern. Auch Serverbelastungen sind für solche Differenzen verantwortlich. Wichtig ist es, bei der Messung alle anderen Programme abzuschalten. Vor allem Antiviren-Programme können die Messung merklich beeinflussen und die Geschwindigkeit deutlich mindern.
Man sollte auch beachten, dass die Angaben der DSL-Anbieter immer nur Werte angeben, die maximal erreicht werden können. In Wirklichkeit werden diese Werte meist deutlich unterschritten. Sind die Unterschreitungen jedoch dauerhaft über 20 oder 30 Prozent, sollte man beim Diensteanbieter eine höhere Durchsatzleistung verlangen.