Tagesgeld-Berechnung auf den Tag genau
July 16th, 2009Gerade in Zeiten der Finanzkrise sind die Leute auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage. Wer sein Geld deshalb auf einem Tagesgeldkonto parkt ist auf der sicheren Seite, solange er sich eine Bank mit ausreichender Einlagensicherung sucht. Doch wie genau berechnen sich die Zinseinnahmen beim Tagesgeld? Die Tagesgeldberechnung erfolgt auf den Tag genau. Damit die Berechnung jedoch nicht allzu kompliziert wird, erkläre ich das ganze in etwas vereinfachter Form. Wenn die Tagesgeldzinsen beispielsweise am Jahresende ausgezahlt werden, dann wird der Kontostand für jeden einzelnen Tag betrachtet und die Zinsen werden vom 1.1. bis zum 31.12. für jeden Tag einzeln berechnet, je nachdem wie hoch der Kontostand an dem jeweiligen Tag gewesen ist. Hat sich der Zinssatz im Laufe dieser Zeit verändert muss dieser Faktor natürlich auch mit berücksichtigt werden.
Da sich also Zinsen und Kontostand täglich ändern können, ist die Tagesgeld-Berechnung nicht ganz einfach. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch noch, dass es einen großen Unterschied machen kann, ob Zinsen einmal im Monat oder nur einmal im Jahr gezahlt werden. Entscheidend ist hierbei nicht nur der Punkt, dass man das Geld früher erhält, sondern vorallem auch die Zinseszinseffekte die durch eine häufigere Zinszahlung auftreten. So kann ein vermeindlich unattraktiveres Tagesgeldangebot dennoch am Jahresende mehr Zinsen einbringen, weil eben ein Zinseszinseffekt auftritt. Welche Banken Monatlich, Quartalsweise oder Jährlich ihre Zinsen zahlen und wie sich die Geldanlage unterschiedlich entwickelt kann man mit einem Tagesgeldrechner am besten errechnen.
Wichtig ist bei Tagesgeldkonten nicht nur darauf zu achten, dass der Zinssatz möglichst hoch ist sondern auch, dass es sich nicht nur um eine kurzfristige Aktion handelt die nach ein paar Wochen wieder zuende ist. Vertrauensvolle Tagesgeldanbieter garantieren einen Zinssatz meist für einen bestimmten Zeitraum.