Harburg: Hanseatisches Rauhbein mit viel Charme
January 28th, 2009Die „Horeburg“, auf Hochdeutsch „Sumpfburg“, von der sich der heutige Name Harburg ableitet, wurde 1133 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde erbaut, um den Elbübergang zu sichern. Rund um diese Burg entwickelte sich dann eine Siedlung, die 1297 Stadtrechte erhielt und 1527 als Residenz des Herzoghauses von Brunschweig-Lüneburg diente. Die Burg wurde durch ein prächtiges Renaissanceschloss ersetzt, dessen Reste noch heute als sternförmiger Grundriss im Binnenhafen erkennbar sind. Im zweiten Weltkrieg wurde dann über die Hälfte von Harburg zerstört.
Heute fasziniert Harburg mit Kontrasten: Imposante Industrieanlagen auf der einen Seite, idyllische Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert und verträumte Elb-Romantik auf der anderen. Hier fühlt man sich in eine längste vergangene Zeit zurückversetzt: Historische Wirtshausschilder und Straßenlaternen sorgen für eine authentische Atmosphäre auf der „Milieuinsel Lämmertwiete“. Im Helms-Museum für Archäologie lässt sich die Geschichte von der Bronzezeit bis heute erkunden. Die waldigen Harburger Berge im Westen laden zum Wandern und Picknicken ein.