Amazone vs Musikindustrie

January 11th, 2008

Wie ich gerade gelesen habe hat die Amazone sich eine wirklich geniale Sache, im wahrsten Sinne des Wortes, geleistet. Denn mitten im Weihnachtsgeschäft ist der Musikindustrie aufgefallen, dass Amazon.de ja garnicht die teueren deutschen CDs verkauft, sondern viel lieber billigere Scheiben aus dem EU-Ausland.

Kurzerhand nachdem sich die Musikgiganten Sony BMG und Warner bei dem online Versandhaus beschwert hatten, demonstrierte Amazon seine macht und nahm kurzerhand alle Top 100 Titel der Musikverlage aus seinem Angebot. Bekannte Interpreten wie Amy Winehouse oder James Blunt konnten nicht mehr bestellt werden.

Erst nach einem Krisengespräch nahm Amazon die Titel wieder in sein Sortiment auf, allerdings auch wieder die günstigen EU-Reimporte.

lustigerweise haben etliche weitere Blogger das Thema aufgegriffen, da scheinbar einige gefallen an der kleinen Machtdemonstration gefunden: tuxpeople.org, bendig.name, friedels, uwe.vg, farmblogger

via golem

One Response to “Amazone vs Musikindustrie”

  1. Friedel Says:

    Naja, es ist natürlich schon unheimlich, das ein Konzern so eine Macht besitzt, aber die betroffenen Musikgiganten versuchen ja auch ständig nur alle anderen in die Knie zu zwingen.

    Und jetzt bitte noch einen Grund, warum man denn _nicht_ die Reimporte kaufen können sollte…?
    Mir fällt da gerade keiner ein…

Leave a Reply